Über mich
Mein Weg war nie ganz geradlinig.
Ich habe in meinem Leben vieles ausprobiert, unterschiedliche berufliche Wege eingeschlagen und immer wieder neu angefangen.
Manches hat zum nächsten geführt, manches war ein Umweg – und rückblickend möchte ich keine dieser Erfahrungen missen.
Sie alle haben mich zu der gemacht, die ich heute bin.

Ich war schon immer neugierig. Wenn mich etwas interessiert, reicht es mir nicht, an der Oberfläche zu bleiben. Ich möchte wissen, wie etwas funktioniert – und vor allem warum. Ich möchte Zusammenhänge verstehen, hinter die Dinge schauen und herausfinden, was darunterliegt.
Vielleicht mag ich deshalb auch tiefgründige Gespräche so sehr. Mich interessieren die Fragen, die sich nicht mit zwei Sätzen beantworten lassen. Was prägt uns? Warum reagieren wir so, wie wir reagieren? Was macht uns eigentlich aus? Und was bedeutet es überhaupt, ein Leben zu führen, das wirklich zu uns gehört?
Smalltalk war noch nie meine große Stärke.

Genauso wichtig wie diese Tiefe ist für mich die Natur. Ich brauche sie, um zur Ruhe zu kommen und wieder bei mir anzukommen. Draußen muss ich keine Rolle erfüllen, nichts darstellen und niemandem entsprechen. Dort kann ich einfach sein.
Und Rollen habe ich in meinem Leben einige ausgefüllt.
Eine dieser Rollen war die der Zahnärztin. Das medizinische Wissen aus dieser Zeit gehört bis heute zu meinem fachlichen Hintergrund – auch wenn meine Arbeit heute eine andere ist.
Irgendwann wurde für mich aber die Frage immer wichtiger:
Wer bin ich eigentlich, wenn ich all das einmal beiseitelasse?
Wenn ich nicht danach schaue, was von mir erwartet wird, was ich gelernt habe zu sein oder woran ich mich im Laufe meines Lebens angepasst habe?
Diese Suche hat mich schließlich auch zum Human Design geführt.
Für mich war es eine Möglichkeit, mich selbst aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten. Vieles, was ich vorher nur als einzelne Eigenschaften oder Erfahrungen wahrgenommen hatte, bekam plötzlich einen Zusammenhang.
Besonders fasziniert mich bis heute das Experiment dahinter: nicht einfach etwas über sich zu lesen und es zu glauben, sondern es im eigenen Leben zu beobachten, zu überprüfen und herauszufinden, was davon tatsächlich stimmig ist.

Auch mein Weg zur Hypnose begann mit Neugier – allerdings zunächst mit ziemlich viel Skepsis.
Ich hatte lange ein großes Bedürfnis nach Kontrolle. Genau deshalb machte mir die Vorstellung von Hypnose zunächst eher Angst. Ich verband damit Kontrollverlust und das Gefühl, jemand anderem ausgeliefert zu sein.
Aber gerade weil mich etwas daran so beschäftigte, wollte ich wissen, was wirklich dahintersteckt. Also habe ich es selbst ausprobiert.
Und dabei etwas völlig anderes erlebt, als ich erwartet hatte.
Für mich bedeutete Hypnose keinen Kontrollverlust. Im Gegenteil: Ich habe erlebt, wie sie einen Zugang zu inneren Ebenen ermöglichen kann, die wir mit reinem Nachdenken manchmal nur schwer erreichen. Sie hat mir geholfen, eigene Themen anders zu betrachten, Zusammenhänge zu verstehen und Veränderungen anzustoßen.
Dass Human Design und Hypnose heute beide zu meiner Arbeit gehören, ist deshalb kein Zufall.
Für mich ergänzen sie sich.
Human Design eröffnet einen Blick darauf, wie unterschiedlich wir Menschen sind, was uns prägt und warum bestimmte Situationen oder Dynamiken immer wieder entstehen können. Hypnose kann dort ansetzen, wo Erkenntnis allein manchmal nicht ausreicht und sich etwas auch auf einer tieferen Ebene verändern darf.
Und genau darin liegt auch der Grund, warum ich heute tue, was ich tue.
Ich glaube, dass es einen großen Unterschied macht, wenn wir uns selbst wirklich kennenlernen. Wenn wir verstehen, warum wir denken, fühlen und reagieren, wie wir es tun. Und wenn wir gleichzeitig begreifen, dass unser Gegenüber möglicherweise vollkommen anders wahrnimmt, entscheidet und handelt.
Denn Verständnis verändert Beziehungen.
Zu uns selbst.
Zu unseren Kindern.
Zu unseren Partnern.
Zu den Menschen, mit denen wir arbeiten und leben.
Ich wünsche mir, dass wir weniger versuchen, uns selbst und andere passend zu machen – und stattdessen neugieriger darauf werden, wer der Mensch vor uns eigentlich ist.
Vielleicht wäre dann manches nicht nur verständlicher.
Sondern auch ein Stück menschlicher.